Prosit Neujahr - hundert!

Eine Sylvestervision von Freiherrn von Schlicht.
in: Neujahrsbeilage der „St.Petersburger Zeitung”, Nr.1, vom 1.(14.) Jan. 1901,
in: „Kieler Zeitung” vom 30.12.1899 und
in: „Leipziger Tageblatt” vom 1.1.1900
(dort unter dem Titel: „Prosit Neujahr!”)


Das alte Jahrhundert feiert den letzten Tag seiner Herrschaft, aber nicht sang- und klanglos wollte es herabsteigen von dem Thron, auf dem es hundert Jahre gesessen hatte. Gerne hätte es noch einmal seine Kinder, die Jahre, seine Enkel, die Monate, seine Urenkel, die Tage, um sich versammelt - aber sie waren vor ihm gestorben.

So hatte es denn die Werke, die Errungenschaften der verflossenen Jahre, Monate und Tage zu sich befohlen und sie alle hatten versprochen, pünktlich zu erscheinen.

Ungeduldig ging das Jahrhundert nun in seinem großen Thronsaal auf und ab. „Ich bin wirklich begierig, welche Errungenschaften heute kommen werden - ich freue mich, sie alle einmal wiederzusehen. Es ist mir ein Bedürfniß, ihnen allen noch einmal die Hand zu schütteln und mich bei ihnen für ihre Mitwirkung zu bedanken, daß sie mir zu dem guten Renommee verholfen haben, das mir während meiner Regierungszeit treu blieb.”

Das Jahrhundert sah nach der Uhr: es war schon fünf Minuten nach acht und zu präcise acht Uhr waren sie eingeladen.

Da öffnete sich die Thür und als erste Errungenschaft erschien das Rothe Kreuz: „Sei nicht böse”, bat es, „wenn ich auf mich habe warten lassen, aber ich hatte noch zu thun, Du weißt ja, daß da unten in Transvaal -”

Das Jahrhundert winkte zu schweigen: „Sei still und verdirb mir für die kurze Spanne Zeit, die ich noch zu leben habe, die gute Laune nicht. Ich hätte viel darum gegeben, wenn es mir erspart geblieben wäre, diesen Krieg noch zu erleben. Wenn ich nur daran denke, wird mir schlecht.”

„Kann ich Dir helfen?” fragte da Liebigs Fleischextrakt , „kochendes Wasser wirst Du wohl haben?”

„Ich glaube kaum”, erwiderte das Jahrhundert.

„So will ich Dir das Wasser zum Kochen bringen”, rief das Petroleum näher tretend, „und gerne stelle ich mich Dir zur Verfügung.”

„Einen Augenblick müssen wir noch warten, bis das Streichhölzchen kommt,” meinte das Rothe Kreuz, da eilte das Säkerheets Taendsticka(1) auch schon herbei und opferte seinen Kopf.

Nach kurzer Zeit war die Bouillon bereitet, und sich behaglich in seinen Lehnstuhl zurücklegend, begrüßte das alte Jahrhundert seine Gäste, die nun schnell einander folgend in den Saal traten.

Mit lautem Gestöhn kam eine gewaltige Dampfmaschine heran: „Es genirt Dich doch nicht, wenn ich rauche?” fragte sie höflich.

Das Jahrhundert lächelte: „Rauch nur so viel Du willst, im Anfang hat es mich etwas genirt, das will ich gerne eingestehen, aber nun habe ich mich schon lange daran gewöhnt.” Und dichte Dampfwolken von sich stoßend, machte die Dampfmaschine es sich in einer Ecke bequem.

„Die Ecke ist doch frei?” fragte die Dampfmaschine, „oder ist sie für Loeser und Wolff, das große Berliner Cigarren-Geschäft, das sämmtliche Eckläden der Residenz besitzt, reservirt?”

Man hielt es unter seiner Würde, diesen alten Witz auch nur zu belächeln, zumal in diesem Augenblick eine Automobile vorfuhr, der ein sehr hübsches, schlankes, graziöses junges Mädchen entstieg.

„Guten Tag liebe Reklame”, begrüßte das Jahrhundert die neu Angekommene, „mich freut es, daß Du Dich auch bei mir sehen läßt. Wie geht es Dir denn?”

„Gut, sehr gut”, erwiderte die Reklame und zündete sich eine Cigarette an, „je länger ich lebe, desto jünger werde ich.” Sie wiegte sich kokett in den Hüften: „Hast Du mein neues Kleid schon bewundert? Rudolf Hertzog hat es mir geschenkt, der weiß, was er an mir hat - der und noch viele tausend Andere. Ohne mich können sie Alle nicht mehr leben. Das habe ich mir bei meiner Geburt auch nicht träumen lassen, daß ich noch einmal eine so große Rolle in der Welt spielen würde. Nun, mir kann es nur recht sein - ich verdiene ein schweres Stück Geld.”

„Sei nur sparsam”, mahnte das Jahrhundert, „und gieb nur nicht Alles gleich wieder aus. Denk daran, daß auch schlechte Zeiten kommen können; hast Du schon ein Sparkassenbuch?”

Lachend wandte sich die Reklame ab, um der Nähmaschine Platz zu machen - die sah alt und abgenutzt aus, man merkte es ihr an, daß sie viel arbeiten mußte, um durch die Welt zu kommen.

Zärtlich strich das Jahrhundert ihr über die Räder: „Sei nicht verzagt”, sagte es, „denke nicht nur an die viele Arbeit, die Du hast, denke auch an den großen Segen, der Du für viele Arme bist.”

In diesem Augenblick klingelte das Telephon: „Sei nicht böse, wenn ich nicht selbst kommen kann”, bat es, „aber während ich sonst immer Abends um neun Uhr frei habe, scheint es, als wenn ich heute gar nicht fertig werden soll. Ich weiß nicht, was die Menschen sich heute Alles zu sagen haben - Herr Gott, da klingelt schon wieder Einer nach mir, es ist wirklich um wahnsinnig zu werden - gute Nacht. Schluß.”

Mit lautem Geklingel nahte ein elektrischer Straßenbahnwagen: „Ich habe Dir auch etwas mitgebracht”, sagte er zum Jahrhundert, „lauter Ansichtspostkarten mit vielen herzlichen Grüßen - die Postboten konnten die große Menge nicht befördern, da nahm ich sie ihnen ab.”

„Du bist ein guter Junge”, lobte das Jahrhundert, „wenn Du nur nicht so wild wärest und nur nicht so schnell dahinstürmtest - paß auf, Du wirst noch viel mit der Polizei zu thun bekommen, wenn Du Dich nicht änderst. Erst kürzlich hast Du wieder einen Menschen überrannt.”

„Warum gehen sie mir nicht aus dem Wege”, sagte geringschätzig der elektrische Wagen, „es ist ihre eigene Schuld.”

Das Jahrhundert legte sein Gesicht in ernste Falten und dachte anscheinend über eine Antwort nach, da erklang plötzlich dicht vor ihm ein lautes „knipps, knipps”, und erschrocken fuhr es zusammen.

„Danke schön, liebes Jahrhundert, nun kannst Du ruhig sitzen bleiben, jetzt habe ich Dein Bild schon”, erklang da eine lustige Stimme, und fröhlich ihren Hut schwingend, eilte die Photographie von dannen.

Drohend erhob das Jahrhundert die Hand: „Solche Unverschämtheit - mich nicht einmal zu fragen, ob ich mich auch typen lassen will. Es fehlt nur noch, daß sie mich an die „Woche”(2) verkauft.”

Hand in Hand erschienen das Mikroskop und die Bakteriologie: „Na, Kinder, geht es gut?” fragte das Jahrhundert, „seid Ihr zufrieden mit Eurer Arbeit?”

Statt jeder Antwort legten sie zu Füßen des Jahrhunderts einen großen Sack, in dem wimmelte es von Bacillen jeder Art.

Erschrocken fuhr das Jahrhundert zusammen: „Kinder, bleibt mir nur mit Euren Bacillen vom Leib - besonders mit dem Cholera-Bacillus. Viermal habe ich diese entsetzliche Krankheit bereits durchgemacht, nun verschont mich damit. Ich bin überhaupt viel krank gewesen, und wenn die Kochsche Lymphe und das Heilserum mir vor Jahren nicht geholfen hätten, wer weiß, ob ich dann überhaupt noch lebte.”

„Aber als Du Rekonvaleszent warst, habe ich Dir doch sehr gute Dienste geleistet?” fragte da die Somatose.

„Das hast Du, mein Kind”, lautete die Antwort.

„Warum nahmst Du mich nicht?” fragte Nutrol, „ich hätte Dir sicher noch besser geholfen.”

Das Jahrhundert lächelte, dann sagte es: „Fechtet Euren Streit in den Zeitungen aus. Hier aber haltet Frieden - es sollte mir leid thun, wenn ich heute noch das Gesetz wegen unlauteren Wettbewerbes gegen Euch in Anwendung bringen müßte.”

Schweigend, aber sich gegenseitig scharfe Blicke zuwerfend, zogen die Beiden sich zurück.

In seiner Eigenschaft als Wirth fühlte das Jahrhundert sich verpflichtet, etwas für die Unterhaltung seiner Gäste zu sorgen - es sah sich um, ob Niemand da wäre, der etwas musiciren oder das Lied „Ist denn kein Stuhl da - Stuhl da, für meine Hulda, Hulda, Hulda” singen könne. Da erklang mit einem Mal eine etwas blecherne Stimme: „Der Fledermaus-Walzer von Strauß. Gespielt von der Kapelle des ersten Garde-Regiments zu Fuß. Eins-zwei-drei” und dann ertönte die rhythmische Weise des ewig schönen Walzers.

„Ah, du bist es, mein liebes Polyphon”, rief das Jahrhundert, „wie freundlich von Dir, daß Du uns Deine Künste zeigst.”

Dem Walzer folgte der Sang an Aegir, dann kam das durch die five sisters Barrisons bekannt gewordene Couplet: „Ja beim Souper erlebt man tolle Sachen.”

Selbst das Jahrhundert lächelte bei der Erinnerung an vergangene Zeiten, und es sang laut mit, als die Okkarina das Lied spielte: „Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar.”

Dann aber wurde das Jahrhundert wehmütig - eine Thräne rann ihm in den Bart und schnell eilte „Es ist erreicht” herbei, um ihm den Bart wieder aufzusetzen.

Die Musik war verstummt. „Schade”, sagten alle Gäste wie aus einem Mund.

„Wollt Ihr nicht meine neuesten Bilder sehen?” fragte da das Mutoskop. „Ihr braucht nur einen Groschen einzuwerfen, dann zeige ich Euch Alles: Scenen aus Kamerun und Kiaotschau, Saharet, Australiens berühmteste Tänzerin, Yvette Guilbert und Sarah Bernhard, zum tausendsten Male die Cameliendame spielend, die Kaiserproklamation in Versailles, der Eröffnung des Suez-Kanals, den St.Gotthardt-Tunnel, überhaupt, was Ihr wollt.”

Aber Alle bedauerten kein Geld zu haben, morgen war die Miethe fällig, da galt es, heute sparsam zu sein.(3) Man dankte dem Mutoskop für sein Anerbieten.

Da traten verschiedene Automaten hervor: „Bitte, bedient Euch nur - wir geben Euch Alles umsonst” und mit vollen Schaufeln spendeten sie Bonbons, Chokolade, Kaffee, belegte Butterbrode und echtes Pilsener Bier.

„Findet Ihr es hier nicht ziemlich warm?” fragte das Jahrhundert. Alle stimmten ihm bei.

„Gut, so werde ich aufhören zu heizen”, sagte der Gasofen, „aber damit es nicht gleich wieder so kalt wird, können wir die Thür vielleicht zumachen.”

„Bitte sehr”, vertheidigte sich die Thür gekränkt, ”mich braucht man nicht zu schließen - ich schließe von selbst.”

Aber bevor sie ihren Vorsatz ausführen konnte, flatterten, von einem Windstoß getragen, eine Unzahl von Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Broschüren und Abhandlungen in den Saal.

„Um Gottes Willen”, stöhnte das Jahrhundert, „die armen Autoren, die das Alles geschrieben haben und wahrscheinlich lange nicht genug honorirt erhielten - was mache ich nur mit dem Zeug; ob ich die Feuerwehr alarmire? Die weiß ja in allen Fällen Rath.”

Fast gleichzeitig traten die vergleichende Sprachforschung und die moderne Geschichtsschreibung vor: „Gebt uns die Bücher - vielleicht finden wir in ihnen irgend etwas, was wir für uns gebrauchen können.”

„Auch ich bin erbötig, Euch den Kram abzunehmen,” sagte die Papiermühle, „ich beschäftige mich in der letzten Zeit damit, aus Makulatur Kleider und Service zu machen.”

„Bitte, keine Konkurrenz”, rief das Aluminium, „als Kochgeschirr bewähre ich mich bei den Soldaten ausgezeichnet, und wer es nicht glaubt, mag sich zu einer militärischen Übung einziehen lassen - ich bin überhaupt sehr begierig, ob Ihr Alle den Anforderungen der allgemeinen Wehrpflicht nachgekommen seid.”

„Ist hier eine Bahn für uns? Wir möchten gerne etwas trainiren!” fragten da die Fahrräder, und in buntem Durcheinander riefen sie: „Fahrt Stoewers Greif! Opels Räder sind die besten! Das Weltrad siegt!” und dazwischen erklang es mit einem Mal: „Trinkt Lipton Thee! Bade zu Hause! Schmücke Dein Heim! Kauft Dalli! Wer weise, wählt Wolle! Mohrs Magarine ist die beste! Kauft Dr. Lahmanns Unterzeug!”

Es war ein Mordsspektakel und es dauerte lange, bis wieder Ruhe im Lande war.

„Kinder, meine Nerven”, bat das Jahrhundert, „ich bekomme Migräne.”

Da strich das Migränin dem Jahrhundert über die Stirn und die Kopfschmerzen waren verflogen.

Donnernd fuhr draußen ein Eisenbahnzug vor - Alle eilten hin und wollten sehen, was er brächte, aber da sie keine Bahnsteigkarten hatten, mußten sie vor der Barrière stehen bleiben.

Große Säcke flogen aus den Waggons heraus.

„Schon wieder Ansichtspostkarten”, stöhnte das Jahrhundert, „und einige sind nicht einmal genügend frankirt, da hört denn doch aber wirklich Meyers Konversationslexikon auf.”

„Auch ich bin starr”, sagte Brockhaus, „auch in meinen Spalten ist etwas derartiges nicht verzeichnet.”

„Soll ich den Absendern einmal grob werden?” fragte die Schreibmaschine. „Ach ja, sei so gut”, bat das Jahrhundert, und die Schreibmaschine verfaßte sofort einen langen Brief, in dem sie sich solche Ungezogenheiten verbat.

„Nein, habe ich mich aber erschrocken”, rief das Jahrhundert, als plötzlich der Telegraph vor ihr auftauchte, „das ist nun einmal eine schlechte Angewohnheit von Dir, daß Du fast immer Schrecken einflößt. Was giebt es denn heute? Hoffentlich bringst Du keine unangenehme Nachricht?”

„Nur eine Absage der Steinkohle ”, lautete die Antwort, „sie kann nicht abkommen, sie muß alle Öfen und Herde heizen, damit die Leute in aller Bequemlichkeit ihren Punsch trinken und das Ereigniß feiern können, daß das alte Jahrhundert zu Grabe getragen wird.”

„Ja, ja,” klagte das Jahrhundert, „es ist immer die alte Geschichte, le roi est mort, vive le roi, - so viel französisch verstehst Du hoffentlich.”

Der Telegraph machte ein etwas beleidigtes Gesicht:

„Seitdem es einen Weltpostverein giebt, seitdem der Kabel die entferntesten Länder mit einander verbindet, ist mir keine Sprache fremd - außerdem habe ich zu Hause den großen Plötz und Langenscheidts und Thibauts Diktionär. Das gehört nun mal zur Bildung, daß man die lebenden Sprachen beherrscht, und Bildung macht frei.”

„Ich berste vor Lachen, wenn ich nur so etwas höre”, rief eine Stimme, und mit lautem Krachen flog ein Stück Dynamit auseinander.

„Nein aber so etwas”, schalt das Jahrhundert, „sich in meiner besten Stube so aufzuführen! Hast Du das etwa auf der Friedens-Konferenz gelernt?”

„Es wird dunkel, soll ich etwas leuchten?” mischte sich das elektrische Licht ins Gespräch, und weithin verbreitete es gleich darauf seinen hellen Schein.

Mit Stolz und Freude sah das Jahrhundert auf die Kinder, die es hervorgebracht hatte und die nun zur Stelle waren, um ihm zu huldigen - eben stampfte auch die Kruppsche Riesenkanone in den Saal und auf der Treppe wurden die Schornsteine eines modernen Panzer-Schlachtschiffes sichtbar.

„Ich glaube, ich habe meine Sache ganz gut gemacht”, sprach das Jahrhundert vor sich hin, „und ich kann von mir sagen: ich habe nicht umsonst gelebt. Aber was riecht hier denn plötzlich so angenehm süßlich - sollte der Blumenschmidt in Erfurt mir eine Aufmerksamkeit erwiesen haben? Aber nein, Du bist es, mein liebes Chloroform, komm, setz Dich zu mir und ruhe Dich aus - ich weiß, Du hast viel zu thun gehabt, viel Segen gestiftet, viele Schmerzen gelindert, bei zahllosen schweren Operationen hast Du Dich bewährt. Auch mir hast Du gute Dienste geleistet, wenn ich mir einen Zahn der Zeit ausziehen lassen mußte - das vergesse ich Dir auch nach meinem Tode nicht, denn ich hasse Zahnärzte, besonders seitdem sie in Amerika die Tretmaschine(4) erfanden.”

Immer mehr füllte sich der weite Saal - immer noch kamen Errungenschaften - einige waren so alt, daß das Jahrhundert sich im ersten Augenblick gar nicht auf ihren Namen besinnen konnte; dann wieder kamen einige, die kaum geboren, aber doch schon getauft und mit dem Stempel des Patent-Schutz-Amtes versehen waren.

Stunde auf Stunde verrann, immer weiter gingen die Zeiger und mit einem Mal herrschte in dem weiten Raum Todtenstille. Langsam, ernst und feierlich ertönten die Schläge der Mitternachtsstunde.

Bei dem letzten der zwölf Schläge sank das alte Jahrhundert entseelt zu Boden. Weit auf öffneten sich die Thüren - das neue Jahrhundert trat siegreich lächelnd in den Saal, begleitet von den Jahren, Monaten, Wochen und Tagen, von hellem Fanfarenschall begrüßt. In seiner Hand hielt es die heitren und dunklen Loose, um sie über die Menschen auszustreuen, über jene Menschen, die da auf Erden den neuen Herrscher bei fröhlichem Becherklang willkommen hießen mit den Worten:

„Prosit Neujahr-hundert.”


Fußnoten:

(1) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „Sikkerheets-Taendstikker”. (zurück)

(2) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „Woche von August Scherl”. (zurück)

(3) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier zusätzlich: „denn einem ondit zufolge sollte das neue Bürgerliche Gesetzbuch, das ja nun bald in Kraft trat, säumigen Miethern gegenüber ebenso wenig Nachsicht kennen wie das alte Gesetz”. (zurück)

(4) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „amerikanische Tretmaschine”. (zurück)

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© Karlheinz Everts