Das Künstlerfest.

Humoreske von Freiherrn v. Schlicht.

in: „Kieler Zeitung” vom 20.2.1898,
in: „Trierische Landeszeitung” vom 25.2.1898,
in: „Mährisches Tagblatt” vom 26.2.1898,
in: „Badener Zeitung” vom 12.und 16.März 1898,
in: „Düna-Zeitung” vom 21.7.1898,
in: „Ehestandshumoresken”,
in: „König Eduards Testament” und
in: „Der Mann mit den vier Frauen”


Als Herr v. Buttlar, der es in seiner langen Dienstzeit bis zum zweitjüngsten Premier-Lieutenant seines Regiments gebracht hatte, aus Ärger über das schlechte Avancement den Abschied genommen und den bunten Rock in den Kleiderschrank gehängt hatte, beschloß er, nie wieder einen Kommiß-Pekko(1) zu geben und seine kleine Frau stimmte ihm lebhaft bei. Sie hatte sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, daß ihr Gatte dem Kommiß (Militärdienst) Adieu sagte, aber es hatte ihr nichts geholfen, vielleicht lag es daran, daß die Hände und Füße so klein und zierlich waren — gegen den großen kräftigen Mann hatten sie nichts auszurichten vermocht.

Jeder, der einmal einen Kommiß-Pekko mitgemacht hat, kennt ihn zur Genüge, auch wenn er ihn nur flüchtig kennt — man sieht dort nur die Familien des Regiments, trifft überall dieselben Menschen und spricht von nichts anderem als von Dienst und Avancement.

Nein, solche Gesellschaften wollten Buttlar's nie wieder geben, obgleich sie sich vorgenommen hatten, nach wie vor die Fühlung mit dem Regiment aufrecht zu erhalten und überhaupt noch mehr als früher ein gastfreies Haus zu machen. Sie hatten es ja dazu, sie waren beide wohlhabend und konnten auch ohne das Lieutenantsgehalt, das meistens doch nur auf dem Papiere steht, sehr gut leben. Sie wollten jetzt, da er von jedem Zwang befreit war, ganz ihren künstlerischen Neigungen und Interessen leben, einen Kreis geistig bedeutender, interessanter und unterhaltender Menschen um sich versammeln und versuchen, ihr Haus zum Mittelpunkt dieser Gesellschaft zu machen. Ein Zufall kam ihnen zu Hilfe, diese ihre Absicht gleich der ganzen Stadt auf einmal bekannt machen zu können(2).

Wie in den meisten Städten, so bestand auch in der kleinen Garnison, in der Herr von Buttlar auch als „a. D.” wohnen geblieben war, ein Musikverein, dem sämmtliche Damen und Herren der besseren Gesellschaft angehörten. Auf dem Papier betrug die Anzahl der mitwirkenden Mitglieder einige achtzig — auf den Proben fand sich stets nur(3) ein geringer Bruchtheil von ihnen an(4), und diese wenigen waren so unmusikalisch und sangen so falsch, daß dem armen Dirigenten, der sonst in der höheren Mädchen- und Knabenschule Unterricht gab, die Haare auf der Glatze wieder wuchsen, lediglich, damit sie sich sträuben konnten.

Da die Haare dies vorläufig noch nicht konnten, sträubte sich der Dirigent — alle zwei Minuten gab er mit seinem Taktstock das Zeichen zum Aufhören und rief ein verzweifeltes: „Aber, meine Damen, aber, meine Herren” nach dem anderen. Es war auch zum Verzagen; die sämmtlichen Mittel des Vereines — pekuniäre waren überhaupt nicht vorhanden — reichten kaum aus, um tadellos das schöne Lied „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten” zum Vortrag zu bringen, aber die weiblichen Mitglieder des Vereines waren ehrgeizig, sie hatten dem Dirigenten Schumann's „Zigeunerleben” vorgeschlagen, und da der Lenker des Taktstockes in ihrem Solde stand, war ihm nicht anderes übrig geblieben, als „ja” zu sagen. Der Tag des Konzertes war auch schon seit Wochen festgesetzt, aber die Proben kamen nicht von der Stelle, die jüngeren Mitglieder des Vereins fehlten nach wie vor, nur die alte Garde erschien stets vollzählig.

So kam, was kommen mußte: acht Tage vor dem Konzert erklärte der Dirigent, daß er es mit seinem künstlerischen Gewissen nicht vereinbaren könne, solche unfertigen Leitungen öffentlich vorzuführen. Statt dessen machte er den Herren des Vorstandes den Vorschlag, daß an Stelle des ausfallenden Chorgesanges ein Solisten-Konzert stattfinden solle. Drei berühmte Künstler, eine Klavier-Virtuosin, eine Sängerin und ein Geiger, gäben in den nächsten Tagen in einer benachbarten größeren Stadt ein Konzert, es werde nach seiner Meinung leicht gelingen, die Künstler zu bewegen, auch hier am Orte ein Konzert zu geben.

Noch an demselben Abend wurden, nachdem der Vorstand sich über das Honorar, das man den Konzertgebern bewilligen wollte, und über die Höhe des Eintrittsgeldes schlüssig geworden war, Telegramme an die Künstler abgesandt und schon am nächsten Tag brachte die Zeitung die Notiz, daß es dem Musikverein mit „großen pekuniären Opfern” gelungen sei, die drei berühmten Solisten zu einem Konzert zu verpflichten.

Als Herr von Buttlar diesen Hinweis in der Zeitung las, kam ihm eine prächtige Idee, die darin gipfelte, daß er am nächsten Mittag verreisen und sich das Konzert der Virtuosen in der benachbarten Stadt anhören wollte. Er würde Gelegenheit finden, die Künstler kennen zu lernen, sich ihnen persönlich vorzustellen und wollte dann die Bitte an sie richten, nach dem Konzert in der hiesigen Stadt den Abend in seinem Hause zu verleben.

Seine Gattin, der er diesen Gedanken mittheilte, war ebenso wie er ganz Feuer und Flamme dafür: „Das kann ja herrlich werden,” jubelte sie, „und wen laden wir dazu?”

„Das findet sich, wenn ich erst die Zusage der Künstler habe; hoffentlich erlange ich sie.”

Sein Wunsch ging in Erfüllung — er kehrte von der Reise mit der frohen Nachricht zurück, daß alle drei dankend zugesagt hätten, der Geiger allerdings erst, als Herr von Buttlar ihm versichert hatte, daß er auch ohne sein Instrument herzlich willkommen sei.

„Wenn wir nur die Kochfrau bekommen,” meinte besorgt Frau von Buttlar, und sie schickte sofort ihren Diener mit dem Auftrag fort, die weise Frau sofort herbeizuholen, damit sie mit ihr das Menu besprechen könne, denn mit einem glänzenden Souper sollte der Abend gefeiert werden, das „Künstlerfest” sollte in jeder Hinsicht prächtig werden.

Die Kochfrau konnte nicht, sie war schon bei „Landraths”, seit Wochen hatte sie dort schon zugesagt.

Verzweifelt rang die Hausfrau bei dieser Schreckensnachricht die Hände — was sollte sie nur machen? Ihre Köchin leistete so gut wie gar nichts, auf die konnte sie sich nicht(5) verlassen.

Der Gatte küßte ihr zärtlich die Augen, die sich mit Thränen gefüllt hatten: „Aber liebes Kind, wer wird sich denn über solche Kleinigkeit erregen — ich weiß einen sehr guten Ausweg.”

„Und der wäre?” rief sie freudig.

„Wozu wohnen wir denn nur drei Minuten von unserem besten Hotel entfernt? Wir lassen dort das Souper bereiten und uns die Speisen schicken. Laß uns nur das Menu machen, das weitere soll meine Sorge sein.”

Nur zögernd gab sie ihre Einwilligung, es widersprach ihrem Gefühl als Hausfrau, für ihre Gesellschaft im Hotel kochen zu lassen, allerdings brauchte sie sich denn(6) ja gar nicht um das Essen zu kümmern und konnte ruhig ins Konzert gehen, während sie sonst hätte daheim bleiben müssen. So willigte sie ein und nach einer Stunde war ein Menu zusammengestellt, das sich nicht nur sehen, sondern, wenn gut gekocht, auch essen lassen konnte.

Dann begann die Erörterung der schwierigen Frage, wer eingeladen werden sollte.

„Nur keine Offiziere,” bat Frau von Buttlar, aber der Hausherr widersprach: einen müsse man wenigstens einladen, wenn man nicht den Anschein erwecken wolle, als hätte man sich vom Regiment ganz losgesagt: „Eine Schwalbe macht ja noch(7) keinen Sommer und ein Offizier ja noch keinen Pekko.” So bat man den Oberst und die sehr verehrte Frau Gemahlin um die Ehre des Besuches.

„Und wen laden wir sonst noch?” fragte die Hausfrau.

„Natürlich zuerst den Vorstand des Musikvereins, das müssen wir schon anstandshalber, dann den Dirigenten, den jungen Bildhauer, der uns vor kurzem seinen Besuch machte, ferner unseren berühmten schriftstellernden Mitbürger, dann den Archivrath(8), unseren ebenso klugen wie liebenswürdigen Sanitätsrath mit seiner geistreichen Frau, dann natürlich unseren großen Alterthumsforscher, na, überhaupt alles, was einen Namen hat. Laß mich nur machen.”

„Aber nicht mehr als zweiundzwanzig Personen,” bat sie, „mehr können wir nicht setzen.”

Eine halbe Stunde später trug der Diener die Einladungen aus und Herr von Buttlar ging, um in dem Hotel mit dem Wirth wegen des Soupers Rücksprache zu nehmen.

Nach ungefähr zwei Stunden kam der Diener zurück: „Nun, was haben Sie ausgerichtet?”

Er nahm die Liste, auf die der Diener, den Anweisungen gemäß, eine Zusage durch ein Kreuz, eine Absage durch einen Strich und eine noch ausstehende Entscheidung durch ein Fragezeichen bezeichnet hatte, in Empfang und entdeckte trotz allen Suchens nur ein einziges Kreuz — der einzige, der zugesagt hatte, war der Herr Oberst.

Herr von Buttlar wurde etwas unruhig: „Haben die Herrschaften den Grund ihrer Absage angegeben?”

„Die meisten sagten, sie wären schon versagt,” gab der Diener zur Antwort.

„Ach so, richtig, bei dem Herrn Landrath ist morgen ja auch Gesellschaft, ich vergaß. — Sie müssen nachher gleich noch einmal zur Stadt gehen, ich werde andere Einladungen ausschreiben.”

Der Diener verschwand und Herr von Buttlar ging, um seiner Frau dieses negative(9) Resultat mitzutheilen.

„Aber das ist ja furchtbar langweilig,” klagte sie, „wen laden wir denn jetzt nur?”

„Menschen giebt es hier genug, auch amüsante,” erwiderte er, „darüber mache Dir nur keine Sorge. Mich wundert nur, daß auch die Herren vom Vorstand, sowie der Dirigent abgesagt haben, die können doch nicht auch bei dem Landrath sein. Ich finde es außerdem sehr sonderbar, daß dieser Herr gerade morgen seine Gesellschaft giebt und somit auf das Konzert keine Rücksicht nimmt — der Besuch wird dadurch sehr beeinträchtigt werden.”

„Unangenehm ist das ja,” pflichtete sie ihm bei, „aber man selbst bestimmt ja leider nicht den Tag, an dem man seine Gesellschaften geben will.”

„Nanu?” fragte er erstaunt, „wer denn sonst?”

„Die Kochfrau natürlich,” gab sie zur Antwort.

„Dann soll der Teufel sie holen,” knurrte er zornig, „nun aber entschuldige mich, ich will die anderen Einladungen schreiben.”

Etwas später brachte der Postbote einen Brief des Vorstandes vom Musikverein: „Sehr geehrter Herr! Sie würden mich zu großem Dank durch die Mittheilung verpflichten, ob Sie die morgen hier auftretenden Künstler bereits eingeladen haben oder erst einzuladen gedenken. Ich erlaube mir, Sie darauf ergebenst aufmerksam zu machen, daß es seit Bestehen des Vereines Sitte war, daß die Künstler nach dem Konzert mit den Damen und Herren des Vorstandes ein kleines Souper einnahmen, das vom Verein gegeben wurde —”

Zornig warf Herr von Buttlar den Brief zur Erde: „Was fällt denn den Leuten ein — die verlangen allen Ernstes von mir, daß ich meine Gäste wieder auslade und sie ihnen abtrete — daher die Absagen, nun wird mir die Sache klar. Da hört denn doch Meyer's Conversations-Lexikon in vierundzwanzig Bänden auf!” Seiner Frau wollte er lieber von der unliebsamen Wendung vorläufig gar nichts erzählen, die verlor sonst alle Freude an ihrem ersten Künstlerfest — und das sollte es werden, einem hochwohllöblichen Vorstande zum Trotze!

Aber es schien Herrn von Buttlar nicht leicht werden zu sollen, seine Drohung auszuführen: dieses Mal brachte der Diener gar keine Zusage — drei hatten definitiv abgesagt, die anderen Herrschaften würden noch Bescheid schicken.

Der Nachmittag und der Abend vergingen in Erwartung der ausstehenden Antworten, aber erst die nächste Morgenpost brachte die Briefe — lauter Absagen. Die einen kamen nicht, weil sie in das Konzert gingen und weil es ihnen dann „zu spät” würde, die anderen kamen nicht, weil sie nicht in das Konzert gingen und infolge dessen, wie sie allerdings nicht schrieben, nicht bis abends um 10 Uhr auf das Essen warten wollten.

Frau von Buttlar brach in Thränen aus und der Herr des Hauses fluchte ingrimmig. Diese Kleinstädter! Nichts wie Ärger und Verdruß hatte man davon, daß man sein schönes Geld ausgab, um anderen eine Freude zu machen!

„Aber was nun?” fragte die Hausfrau. „Wir können doch nicht nur die Künstler bei uns haben — wer Gäste einladet, hat doch auch die Verpflichtung, für ihre Unterhaltung und für ihr Amüsement zu sorgen, was thun wir nun? Wenn wir wenigstens das theure Souper nicht bestellt hätten? Wer soll es nun essen? Können wir es nicht wieder abbestellen? Am liebsten wäre es mir, wenn wir die Künstler wieder ausladen könnten; geht das nicht?”

„Unter keinen Umständen,” rief er, „schon allein, damit der Vorstand nicht glaubt, wir hätten dies infolge seines Briefes — —” Er biß sich auf die Lippen: „Ach so, davon wollte ich Dir ja eigentlich nichts sagen, nun kannst Du ja aber alles erfahren,” — und er erzählte ihr, was vorgefallen sei.

Ihre leidenschaftliche Natur wallte auf: „Das ist ja geradezu unerhört,” rief sie, „wie kann man es wagen, Dir einen solchen Brief zu schreiben — ich stimme Dir ganz bei, wir müssen die Künstler bei uns sehen und wenn es nicht anders geht, müssen sie mit uns allein fürlieb nehmen.”

„Nun, wir werden schon noch jemanden finden,” erwiderte er, „ich will mich selbst auf den Weg machen und jeden Menschen, der mir in den Weg kommt, bitten, heute abends bei uns zu erscheinen. So schrecklich ist es doch nicht, Austern, Fasanen und andere Delicatessen zu essen und dazu Pommery zu trinken. Das soll doch mit dem Teufel zugehen, wenn man dafür keine Liebhaber fände.”

Als Herr von Buttlar von seinem Spaziergang zurückkehrte, machte er ein etwas verlegenes Gesicht.

„Nun, was hast Du ausgerichtet?”

„Die Gäste habe ich zusammen, — aber — es sind lauter Offiziersfamilien.”

Sie stieß einen leisen Schrei des Schreckens aus.

„Beruhige Dich,” bat er, „dafür daß es ein(10) Pekko wird, werden schon die Künstler sorgen: wir machen eine recht geschickte Tischordnung, dann wird das Fest doch noch sehr nett werden, denn die Künstler sind, wie ich sie kennen gelernt habe, äußerst liebenswürdige und amüsante Menschen. Wer weiß, vielleicht macht es ihnen viel Vergnügen, einmal nur mit Offizieren zusammen zu sein, wer kann das wissen?”

Am Nachmittag um 5 Uhr war die Tafel gedeckt. Frau von Buttlar hatte sich mit dem Arrangement derselben selbst übertroffen.

„So,” sagte sie zu ihrem Gatten, der ihr sein Lob und seine Anerkennung aussprach, „nun können meine Gäste kommen, ich bin bereit — ich glaube, es wird heute Abend trotz allen Ärgers, den wir gehabt haben, sehr nett werden. Nun aber will ich mich eine Stunde hinlegen, ich bin todmüde von dem vielen Laufen und Bücken, um sechs will ich anfangen, mich anzuziehen.”

Da klingelte es an der Hausthür und gleich darauf erschien der Diener, auf einem Tablett Visitenkarten darreichend.

„Die Künstler machen uns ihre Aufwartung,” sagte Herr von Buttlar, „willst Du sie annehmen?”

„In diesem Costüm?” fragte sie erschrocken, „das ist ja ganz unmöglich.”

„So sagen Sie den Herrschaften, die gnädige Frau ließ sehr bedauern, sie wäre bei der Toilette.”

Gleich darauf kehrte der Diener zurück. „Die Herrschaften lassen fragen, ob der gnädige Herr vielleicht zu sprechen wäre?”

„Führen Sie die Herrschaften in das rothe Zimmer, ich lasse sehr bitten.”

Als Herr von Buttlar zehn Minuten später in das Schlafzimmer seiner Frau trat, sank er vernichtet auf einen Stuhl.

„Was ist Dir nur?” fragte sie ängstlich.

„Denke Dir,” stöhnte er, „sie kommen nicht.”

„Wer kommt nicht?”

„Die Künstler.”

Mit einem Schrei fuhr sie von ihrer Chaiselongue in die Höhe.

„Ist das wahr?” fragte sie.

„Leider, leider,” gab er zurück, „die Künstler haben heute morgens sich zu einem Konzert verpflichtet, das sie zwingt, noch heute abends wieder abzureisen — sie kamen, um mir dies mitzutheilen, um Entschuldigung zu bitten und der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß wir ihretwegen keine Umstände gemacht hätten.”

Weinend rang Frau von Buttlar die Hände: „Das ist zu scheußlich, was wird nun aus unserer Gesellschaft, aus unserem Künstlerfest, auf das wir uns so gefreut hatten, das der Beginn einer neuen Ära für unser Haus werden sollte, was wird nun daraus?”

Er stand auf und küßte sie zärtlich auf die Stirn. „Was daraus wird?” wiederholte er ihre Frage, „das will ich Dir ganz genau sagen.”

„Nun, was denn?” fragte sie gespannt.

Da legte er seinen Arm um ihre Schulter, zog sie an sich und sagte dann im Tone unerschütterlicher Resignation:

„Ein Kommiß-Pekko.”


Fußnoten:

(1) In der „Badener Zeitung” findet sich folgende Erläuterung: „Scherzhafter soldatischer Ausdruck für Abendgesellschaften von Offiziersfamilien.” (zurück)

(2) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „auf einmal bekannt zu machen” (zurück)

(3) In der Fassung der „Badener Zeitung” heißt es hier: „nur stets” (zurück)

(4) In der Fassung der „Badener Zeitung” heißt es hier: „ein” (zurück)

(5) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „auf die konnte sie sich aber verlassen” (zurück)

(6) In der Fassung der „Badener Zeitung” heißt es hier: „dann” (zurück)

(7) In der Fassung der „Kieler Zeitung” fehlt hier das Wort „noch” (zurück)

(8) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „Archivar” (zurück)

(9) In der Fassung der „Badener Zeitung” fehlt hier das Wort „negative” (zurück)

(10) In der Fassung der „Kieler Zeitung” heißt es hier: „kein Pekko” (zurück)


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